Moondrops

Für die Allerbesten der Firma "MOONDROPS" habe ich einen brandneuen Hintergrund ausprobiert.
Natürlich freut es mich und bin stolz, dass ich "sowas" machen darf. Wenn ich jedoch im Folgenden schwärme,
dann liegt das nicht daran, dass ich etwa von Moondrops dafür bezahlt würde oder ähnliches. Nein nein :)

Ich bin schon seit Langem sehr überzeugt und verwende Hintergründe von MD seit meiner Studioeröffnung 2014.

Das hat ganz einfache Gründe und vielleicht findet ihr den Ersten etwas albern, aber.......
1.
never change a running system!
Jep. Wenn es passt, dann passt es.
2.
Ich bin überzeugt von der Qualität: spiegelfrei, schadstofffrei. Dazu hohe Wiederstandsfähigkeit: ich wasche meine Böden nach den Cake -Smash-Shootings regelmäßig kräftig ab, aber da passiert nichts mit dem Druck oder dem Material.
3.
Service!
Katy entwickelt neue Motive mit uns Kunden zusammen, geht auf Wünsche ein, macht schnellsten Versand möglich
und wir können uns intern austauschen.



Jetzt aber zum Shooting :)
Der Hintergrund ist ein All-in-one-Hintergrund, er ist also ein Hintergrund und Boden in einem Stück.
Der Holzboden geht mit einem Verlauf in den farbigen Hintergrund über. Ich habe die Größe 150x300cm getestet.
In der abgebildeten Szene kommt das Hauptlicht direkt von vorne durch meine großen Fenster, dazu etwas weniger
intensiv durch weitere Fenster von rechts. Ich habe ausschließlich Tagesslicht benutzt.
Fotografiert sind die Bilder mit meinem 50mm Objektiv bei Blenden zwischen  f1,4-f4.

Teilweise habe ich den Originalausschnitt etwas größer gewählt und in der Nachbearbeitung fehlende Stücke des Hintergrunds künstlich verlängert und verbreitert.
Ich empfehle euch, lieber etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und größere Hintergründe zu bestellen, es lohnt sich :)
Wer mit Lightroom und Photoshop gut klarkommt, kann aber problemlos kleine Stücke künstlich ersetzen.
links: Zwischenergebnis nach Lightroom // rechts: finales Ergebnis nach Photoshop

Für diesen Hintergrund war mir sehr wichtig, möglichst offenblendig zu fotografieren. Ich finde, er kann eine gewisse Unschärfe vertragen! Grundsätzlich fotografiere ich eh am liebsten mit einer möglichst geringen Schärfentiefe, doch ein kleinteiliger Motivhintergrund muss sich meiner Meinung nach noch mehr zurücknehmen als ein zurückhaltendes, ruhiges Muster & Farbspiel. Mit meinen quirligen Models habe ich mich nicht getraut, durchgängig bei Offenblende zu fotografieren da ich befürchtete, dass ich dann zu viel Ausschuss dank fehlender Schärfe haben werde. Zudem hat ein erster Test ohne Modelle gezeigt , dass durch meine Objektivvignettierung der Hintergrund bei Offenblende sehr stark zum Rand abdunkelt - und eine dunkle, düstere Szene wollte ich wirklich nicht! Natürlich kann ich in der Nachbearbeitung wirklich gut die Vignettierung korrigieren, doch "quirlige Modelle" werden dadurch nicht plötzlich auf die Augen fokussiert :)


Ich habe für euch eine kleine Serie fotografiert, die Details der Aufhängung zeigt.
Ich hatte da nämlich ein kleines Problem.
Meine bisherigen Backdrops hängen direkt an der Wand, ich benutze in der Regel keine Stative, die meine Hintergründe halten. Warum? Ich finde es so viel einfacher! Haken in die Wand, Backdrop auf eine Stange aufziehen bzw. festklammern,
Stange in die Haken einlegen - fertig! Sie hängen dadurch nahezu plan UND herumtobende Kinder, die Verwirbelungen erzeugen, können den Backdrop nicht verwehen und bewegen! Manch ein Kind lehnt sich auch gegen die scheinbar stabilen Hintergründe - direkt an der Wand aufgehängt ist das auch tatsächlich kein Problem.
Aber ich hatte da ja ein Problem. Ich besitze Backdrops in der Größe 150x150cm. Das sind dann entweder Hintergründe ODER Böden. Meine Wandhaken sind so ausgerichtet, dass ein 150er Hintergrund so hängt, dass er genau hinter meine Fußleiste am Boden passt - er hängt also nicht auf 150cm Höhe, sondern auf etwa 158cm!
Für einen All-in-one-Backdrop, der mit einem Verlauf in den Boden übergeht, leider zu hoch.

Da kommen die Ketten ins Spiel! Die Idee dazu ist nicht meine, eine andere Fotografin postete Bilder ihres Studios und schwärmte für ihr simples und effektives Hintergrundsystem an Ketten. Die Höhe ist dadurch variabel, die Hintergründe können aber weiterhin direkt an der Wand hängen. Prima! Morgens um 8 Uhr schnell 2m Kette eingekauft und schon ist mein Studio um eine praktische Lösung reicher :)
Wie ihr auf meinen Making-Of Bildern sehen könnt, habe ich den Backdrop noch ein gutes Stück nach vorne gezogen. Dadurch wird die Hohlkehle mit dem fließenden Übergang noch schöner und verschwommener. Ich glaube, für meine nächste Verwendung werde ich das ganze System sogar noch mal deutlicher nach unten verlagern + nach vorne ziehen.
Für die Kenner noch eine Info: unter dem neuen Hintergund seht ihr meinen 200x400cm großen "Helle Vanille" Backdrop von Moondrops. Auch dieser hängt theoretisch etwas zu hoch, da die Haken wiederum für 200cm Backdrops, die in meiner Fußleiste enden, angelegt wurden. Durch den unifarbenen völlig ruhigen Hintergrund macht das in diesem Fall aber keine Probleme und ich muss den Vanillehintergrund nicht mal nach vorne ziehen, um beste Ergebnisse zu erzielen!



Für einen Farbvergleich habe ich beide Böden übereinander fotografiert. Wer den Vanillebackdrop kennt kann sehen, dass der Holzboden des neuen Hintergrunds wesentlich grauer und kälter gehalten ist. Was man daraus in der Nachbearbeitung der eigenen Bilder macht, bleibt natürlich jedem Fotografen selbst überlassen :) Natürlich kann der gesamte Backdrop wesentlich wärmer & gelber oder auch sehr grau-neutral oder kalt und in eine blaue Variante tendierend bearbeitet werden.
Und für alle, die immer noch nicht genug haben, gibt es dann auch noch einen Einblick in meinen Setaufbau zum "Schaukelmotiv". Es ist natürlich ein sehr spezielles Set, vielleicht mögen es nicht alle, mir gefällt die verzauberte Stimmung durch Reifenschaukel + Hintergrund aber unheimlich gut! Unabhängig vom Gefallen ist aber das am Wichtigsten: fotografiert solche Szenen IMMER UND AUSSCHLIEßLICH sicher & am besten als composing!
Ich setze mein finales Ergebnis aus 2 Bildern zusammen. Bild 1 zeigt die tatsächlich hängende Schaukel, so dass ich einen frei sichtbaren Boden zur Verfügung habe. Meine Kamera steht ausnahmsweise auf dem Stativ (ich fotografiere sonst nie mit dem Stativ), so dass ich das spätere Bild mit dem Baby aus der selben Perspektive fotografieren kann.
Auf dem 2. Bild sitzt das Baby dann auf der Schaukel, diese steht aber auf einem Hocker, das Gewicht lastet also nicht mehr an der Aufhängung. Der Ast ist an 2 Lampenstativen mit Manfrotto Superclamps befestigt.
Ganz wichtig: die Mama zum Kind steht direkt daneben und hat von mir mindestens 10x gehört, dass sie sofort und bei jeder "komischen" Bewegung ins Bild greifen und ihr Baby halten soll. Warum ich das sagen muss - ihr denkt, dass es doch wohl selbstverständlich sei, dass jemand sein Kind vor dem Stürzen bewahrt? Nein, das ist in so einer besonderen Situation nicht selbstverständlich! Wer zu einem Fotoshooting kommt, weiß nicht, was ihn erwarten wird. Im besten Fall geben sich die Kunden vollständig in die Hand des Fotografen, vertrauen auf sein Wort und Handeln. Man schaltet ab - und das ist gut & richtig! Es ist die Aufgabe des Fotografen, das Selbstverständliche zu erlauben und klarzustellen, dass Sicherheit wichtig ist, dass Eingreifen erlaubt und erwünscht ist.

links: nach LR, fotografiert mit f1,4 (seht ihr, wie schön unscharf der HG ist?) // rechts: nach LR, fotografiert mit f4

So ..... und jetzt habe ich nur noch Bilder und erzähle nichts mehr ♥

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